Was ist CNI?
Bei der chronischen Niereninsuffizienz (CNI) sterben die Nephrone (Filtereinheiten) der Niere langsam ab. Die Niere kann den Körper nicht mehr richtig entgiften.
Symptome erkennen
- Vermehrter Durst: Katze trinkt plötzlich sehr viel.
- Viel Urin: Große "Klumpen" im Katzenklo.
- Gewichtsverlust: Sie wird knochig, besonders am Rücken.
- Erbrechen: Oft weißer Schaum oder nüchtern (durch Übersäuerung/Urämie).
- Struppiges Fell: Sie putzt sich weniger.
- Mäkeligkeit: Frisst heute gut, morgen gar nichts.
Diagnose beim Tierarzt
Der Tierarzt prüft Blut und Urin. Wichtige Werte sind:
- Kreatinin & Harnstoff: Die klassischen "Nierenwerte". Steigen erst spät an.
- SDMA: Ein moderner Frühwarn-Marker, der schon bei 25-40% Nierenverlust ansteigt.
- Urin-spezifisches Gewicht: Zeigt, ob die Niere den Urin noch konzentrieren kann.
Die 3 Säulen der Therapie
1. Nierendiät (Das A & O)
Spezialfutter (Renal) hat weniger Protein (aber hochwertiges) und vor allem weniger Phosphat. Phosphat ist Gift für kranke Nieren. Wenn sie kein Nierenfutter frisst, gib normales Futter mit Phosphatbinder.
2. Flüssigkeit
Animiere sie zum Trinken (Trinkbrunnen, Schuss Milch ins Wasser). Nassfutter mit Wasser strecken ("Suppe"). In Krisenzeiten gibt der Tierarzt Infusionen unter die Haut (Subkutan).
3. Medikamente
Je nach Symptomen gibt es SUC (Homöopathie), Medikamente gegen Bluthochdruck (Semintra/Amodip) oder gegen Übelkeit.
